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Schüsse auf einer Hochzeit in Bochum haben am Sonntag für Aufregung gesorgt. Bei einer Durchsuchung fand die Polizei schließlich mehrere verdächtige Gegenstände.

Der Vorfall hatte sich am Ostersonntag (21, April) gegen 20.15 in nördlichen Bochumer Stadtteil Hamme ereignet. Er hatte dort für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt, wie die Einsatzkräfte am Montag mitteilten.

Verschiedene Anrufer hatten der Polizei über Notruf gesagt, mehrere Schüsse gehört zu haben.

Sofort entsandte Einsatzkräfte stießen im Bereich der Darpestaße auf eine Hochzeitsgesellschaft, die mit mehreren hundert Gästen in einer dortigen Eventhalle feierte.

Mann aus Gladbeck hatte Schüsse in Bochum abgesetzt

Die Ermittlungen der eingesetzten Beamten bestätigten, dass ein Gast, ein 53-jähriger Mann aus Gladbeck, zuvor mehrere Schüsse mit einer Pistole abgegeben hatte.

Bei der anschließenden Durchsuchung seines Fahrzeuges fanden die Beamten zwei Schreckschusspistolen, dazugehörige Munition, und ein verbotenes Messer – alles wurde sichergestellt.

Jetzt erwartet den Gladbecker unter anderem ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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Die Polizei in Bochum zeigt unterdessen Verständnis dafür, dass eine Hochzeit Anlass zu feiern gebe. Doch das Verschießen von Munition, ob Schreckschuss oder Gas, mit Schusswaffen gehöre nicht dazu – auch wenn es nur Schreckschusswaffen seien, sei dies rechtlich verboten. „Die täuschend echt wirkenden Waffen und deren Schussgeräusche machen den Menschen zudem Angst.“

Auch in Gelsenkirchen hatte die Polizei am Osterwochenende mit Hochzeitsgesellschaften zu kämpfen. Dort musste die Polizei gleich zweimal eingreifen.