Pferde galoppieren in Bochum in Richtung City - ein Polizist verletzt

+
Polizei fängt entlaufende Pferde ein. Symbolfoto: dpa

Bochum/NRW - In Bochum sind am Freitag (18. oktober) zwei Pferde ausgebüchst und galoppierten in Richtung Innnenstadt. Was dann passierte, lest ihr hier bei uns.

In Bochum hatte es die Polizei zum Einstieg ins Wochenende mit einem ungewöhnlichen Einsatz zu tun. Zwei Pferde waren aus ihrem Stall abgehauen und machten sich auf den Weg in Richtung City.

  • Offenbar hatten Hunde die beiden Pferde erschreckt.
  • Die Polizei konnte die Vierbeiner schnell einfangen.
  • Einer der Beamten verletzte sich bei dem Einsatz leicht.

Es ist einer dieser Einsätze, mit denen sicherlich kein Polizist am Freitagnachmittag (18. Oktober) rechnet. Doch gegen 14.50 Uhr erreichte die Polizei Bochum folgende Nachricht:

"Zwei Pferde galoppieren von der Haarstraße aus über die Königsallee in Richtung Innenstadt!". Die Beamten machten sich mit gleich mehreren Streifenwagen auf den Weg nach Stiepel und sahen dort tatsächlich die beschriebenen Tiere.

Pferde liefen über stark befahrene Straße in Bochum

Im Bereich der Kreuzung Königsallee und Haarmannsbusch konnten die Polizisten die Pferde einfangen. Zum Glück, denn die Straßen waren zu dem Zeitpunkt stark befahren. Den Tieren passierte nichts.

Jedoch verletzte sich bei der Einfang-Aktion einer der Polizisten. Allerdings nicht so stark, dass er seinen Dienst abbrechen musste.

Weitere Schäden, die die Pferde in Bochum, wo nach einem Kinderstreich Lebensgefahr bestand, verursacht haben könnten, sind aktuell nicht bekannt.

Mitarbeiterin eines Reitstalls in Bochum brachte die Pferde zurück

Eine Mitarbeiterin eines nahegelegenen Reitstalls nahm die Pferde zunächst in ihre Obhut, bevor sie sie zurück brachte.

Die Polizei Bochum geht aktuell davon aus, dass möglicherweise Hunde die beiden Pferde erschreckt haben könnten und sie deswegen wegrannten. Warum sie jedoch ausgerechnet in Richtung Innenstadt flüchteten, ist nicht klar.

Ausgebüchste Tiere in Dortmund und Umgebung gar nicht so selten

In den vergangenen Wochen und Monaten kam es im Ruhrgebiet öfter vor, dass Tiere ausgebüchst waren. Sie mussten anschließend entweder gerettet oder eingefangen werden.

Ende August sorgte beispielsweise dieser Fall aus Herne für Furore, als plötzlich 40 Ziegen vor einem Wohnhaus standen. Genau wie bei den Pferden in Bochum geht die Polizei auch hier davon aus, dass die Ziegen von Hunden aufgeschreckt wurden.

Wenige Tage zuvor war - ebenfalls in Herne - eine giftige Kobra aus einem Wohnhaus abgehauen und hielt dort für rund eine Woche die Nachbarschaft auf Trab.

In Dortmund büchsten im Mai zwei Schafe aus und landeten aus irgendeinem Grund im Kanal. Die Feuerwehr musste die verängstigten Tiere retten.