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Das Parkhaus im Bochumer Bermudadreieck soll nicht länger nur Autos vorbehalten sein. Auch Fahrräder sollen dort ab jetzt abgestellt werden.

  • In einer Testphase werden acht Stellplätze für Fahrräder zur Verfügung gestellt.
  • Bochum soll Fahrradfahren mehr fördern.
  • SPD und Grüne finden: Das Parkhaus im Bermudadreieck ist ein guter Anfang.

Testphase im Parkhaus im Bermudadreieck

Es ist das Top-Thema in der Politik und in den Medien: Umweltschutz. Menschen sollen weniger Plastikmüll produzieren, weniger Fleisch essen und weniger Auto fahren. Öfter mal zu Fuß gehen oder für kürzere Strecken auch mal auf’s Fahrrad steigen, lautet die Empfehlung.

Um Bochum fahrradfreundlicher zu gestalten und den Leuten einen Anreiz zu geben, öfter mal das Zwei- anstelle des Vierrads zu benutzen, gibt es im Parkhaus am Bochumer Bermudadreieck ab jetzt kostenlose Stellplätze für Fahrräder.

Wie der WDR berichtet, will die Stadt Bochum in einer ersten Testphase zunächst acht kostenlose Fahrrad-Plätze zur Verfügung stellen, um einschätzen zu können, ob Radfahrer das Angebot nutzen.

SPD und Grüne: Bochum soll das Fahrradfahren fördern

Gefordert hatten das SPD und Grüne. „Wir wollen weg von der Autostadt, zu einer Stadt, die auch Fahrradfahren mehr fördert“, so Sebastian Pewny von den Grünen.

Eigentlich sollten alle städtischen Parkhäuser in der Bochumer Innenstadt auch für Radfahrer geöffnet werden, um sichere Stellplätze zu bieten. Das sei aus Sicherheitsgründen und Platzmangel jedoch nicht möglich, heißt es von der Stadtverwaltung.

Die neuen Fahrrad-Stellplätze am Bermudadreieck seien immerhin ein guter Anfang, so die Grünen. Vielleicht werden es in Zukunft ja noch mehr.