Bild: Polizei Bochum

Die Polizei in Bochum sucht zwei Männer, denen gefährliche Körperverletzung vorgeworfen wird.

  • Männer warfen nach Diskobesuch in Bochum Steine auf Kontrahenten.
  • Kamera an Bahnhaltestelle filmte Tatverdächtige.
  • Dritter schwerer Vorfall in jenem Zeitraum.

Die Tat ereignete sich bereits am 1. Dezember 2018, einem Samstag. Gegen 3.15 Uhr am frühen Morgen war es in einer Disko an der Hans-Böckler-Straße (nähe Rathaus) in der City von Bochum zunächst zu einer Auseinandersetzung gekommen.

Auseinandersetzung am Rathaus in Bochum

Später hatte sich diese an die Haltestelle der Straßenbahnlinien 306 namens „Rathaus“ verlagert.

Wie die Videoaufnahmen zeigen, hatten die Männer (siehe Fotos) dann Steine in der Größe von 10 x 10 Zentimetern aus dem Gleisbett genommen und auf ihre Kontrahenten geworfen – eine vierköpfige Gruppe.

Die Polizei in Bochum  sucht nach diesen zwei Männern. Foto: dpa
Die Polizei in Bochum sucht nach diesen zwei Männern, die vor einer Disko mit Steinen warfen. Foto: dpa
Die Polizei in Bochum sucht nach diesen zwei Männern. Foto: dpa
Die Polizei in Bochum sucht nach diesen zwei Männern. Foto: dpa

Aus jener verletzte sich ein Mann am Knie, weil er dort von einem Stein getroffen wurde. Ein richterlicher Beschluss ermöglicht der Polizei jetzt die Suche mit den Aufnahmen der gesuchten Männer.

Mann trug spitz zulaufenden Bart

Die Tatverdächtigen, laut Polizeiangaben augenscheinlich mit südländischem Aussehen, sind 20 bis 25 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß und schlank. Einer der Männer hat einen Bartansatz, der andere einen nach unten spitz zulaufenden Bart.

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Vergleichsweise glimpflich ging dieser Fall im Gegensatz zu einem Streit im November 2018 vor Diskos an der Alleestraße in Bochum aus. Bei einer Messerattacke wurde dort ein Mann schwer verletzt.

Schwerer Vorfall vor Disko am Bermudadreieck

Ein weiterer schwerer Vorfall vor einer Disko hatte sich schließlich am 29. Dezember im Bermudadreieck ereignet, als es zu einem Angriff auf einen 26-Jährigen aus Delbrück kam. Durch den Faustschlag wurde er lebensgefährlich verletzt.  

Das Kriminalkommissariat 31 bittet unter den Rufnummern 0234 / 909-8105 sowie 0234 / 909-4441 (Kriminalwache) um Hinweise.