Bild: Daniele Giustolisi/RUHR24

Weil sie Kleidung am Ufer der Ruhr im Bereich Hattingen/Bochum gefunden hat, hat eine Frau am Mittwoch (31. Juli) für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei gesorgt.

  • Die Spaziergängerin hatte Kleidung am Ufer der Ruhr gefunden und sich Sorgen gemacht.
  • Einsatzkräfte aus Bochum und Hattingen starteten darauf eine Such-Aktion.

„Die Frau war sehr besorgt, daher haben wir das große Programm aufgefahren“, berichtet ein Feuerwehr-Sprecher gegenüber RUHR24 vom Einsatz am Mittwochmorgen. Denn: Erst Anfang Juli war ein Mensch beim Baden in der Ruhr ums Leben gekommen. Die Sorge der Anruferin war also nicht ganz unberechtigt.

Mit rund 30 Einsatzkräften war die Feuerwehr Bochum vor Ort. Foto: Feuerwehr

Die Frau hatte gegen 8.30 Uhr beim Spazieren an der Ruhr Kleidung am Ufer gefunden. Aber den dazu gehörenden Schwimmer oder eine andere Person, war nicht zu sehen. Zum Hintergrund: In der Nähe der Fundstelle befindet sich ein Hotel und ein Campingplatz.

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Also alarmierte die Frau die Polizei und die Feuerwehr, die wiederum im Bereich der Kosterbrücke – die Bochum und Hattingen über die Ruhr verbindet – eine Suchaktion startete.

Feuerwehr fuhr mit DLRG-Booten über die Ruhr

Alarmiert wurden unter anderem Fahrzeuge der Feuer- und Rettungswachen Wattenscheid, Innenstadt und Werne, sowie die Freiwilligen Feuerwehreinheiten Stiepel.

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Die Feuerwehr Bochum kontrollierte mit zwei Booten der DLRG die Ruhr von der Kosterbrücke bis zum Pumpwerk in Stiepel. Um 10.30 Uhr wurde die Suche nach einer möglichen Leiche ohne Ergebnis beendet. „Wahrscheinlich hat jemand seine Kleidung einfach dort vergessen“, sagt ein Sprecher der Bochumer Feuerwehr gegenüber RUHR24.

Von der Feuerwehr Bochum waren 30 Einsatzkräfte vor Ort.