Betrunkene in Bochum werfen E-Scooter auf die Fahrbahn der A40 - Untersuchungshaft

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Betrunkene werfen in Bochum E-Scooter auf die A40.

Bochum/NRW - In Bochum kam es am Montag zu einer irsinnigen Aktion. Betrunkene Männer warfen einen E-Scooter auf die Fahrbahn der A40. Jetzt sitzen sie in U-Haft.

In Bochum haben zwei Männer am Montagabend (23. September) einen E-Scooter von einer Überführung auf die Autobahn A40 geworfen.

  • Zwei betrunkenen Männer haben sich eine irrsinnige Aktion geleistet.
  • In Bochum warfen sie einen E-Scooter auf die Fahrbahn.
  • Wie durch ein Wunder hat sich niemand verletzt.

Update, Mittwoch (25. September), 10.30 Uhr: Die beiden Männer, die am Montag den E-Scooter auf die A40 geschmissen hatten, wurden am Dienstagabend einer Richterin vorgeführt.

Sie ordnete für den 18-Jährigen und den 22-Jährigen Untersuchungshaft an. Der Tatvorwurf lautet: Versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Auch ein 20-Jähriger wurde zuletzt festgenommen, weil er Steine auf die Fahrbahn der A40 warf.

Bochum: Männer werfen E-Scooter auf die A40

Ursprungsmeldung, Dienstag (24. September), 12.40 Uhr: Als wahnsinnig gefährlich kann man das Verhalten zweier Männer bezeichnen, die in Bochum einen E-Scooter auf die Fahrbahn der A40 geworfen haben. Stark alkoholisiert nahmen sie den Elektro-Roller mit zu einer Überführung in Höhe des Tunnels Ruhrstadion und entsorgten ihn auf der Fahrbahn.

Nur durch glückliche Umstände wurde bei dem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr keine Person verletzt.

Allerdings zogen sich vier herannahende Fahrzeuge beim Überfahren des E-Scooter Sachschäden in Höhe von insgesamt ca. 4.000 Euro zu. Ebenfalls auf der A40 bei Bochum verletzte sich ein Mann schwer, als er sich mit seinem Auto überschlug.

Polizei ermittelt nach E-Scooter-Wurf auf A40

Der 22-jährige Mann aus Hattingen sowie der 18-jährige Bochumer wurden im Rahmen einer Fahndung vorläufig festgenommen. Nach einer anschließenden Blutentnahme wurden sie dem Gewahrsam zugeführt. Die weiteren Ermittlungen nimmt am heutigen Dienstag das zuständige Verkehrskommissariat auf.