Bild: Stadt Bochum

Bochum hat eine neue Fußgängerzone – jedenfalls sind die Bauarbeiten zum Umbau der Kortumstraße beendet – mit einer Ausnahme.

  • Neben dem Umbau der Kortumstraße tut sich auch in der Nähe der Fußgängerzone in Bochum viel.
  • Trotz des Endes der Bauarbeiten muss das Pflaster noch mal aufgerissen werden.

1000 Meter ist die Fußgängerzone von Bochum lang – und erstrahlt seit ein paar Tagen in neuem Glanz. Mehrere Jahre mussten Besucher der Innenstadt laute und staubige Baustellen in Kauf nehmen, um die Geschäfte oder das Bermuda Dreieck zu erreichen – doch das hat jetzt ein Ende.

Bochum Kortumstraße. Foto: Stadt Bochum
Die Bochumer Kortumstraße erstrahlt in neuem Glanz. Foto: Stadt Bochum

Dabei hatte es die Stadt mit allerlei Widrigkeiten zu tun. Überraschende Bombenfunde, ein Orkan, Überraschungsfunde unter der Erde und der Bochumer Weihnachtsmarkt sorgten für Verzögerungen. Und auch die gassenartige Bauweise der Kortumstraße machte es den Planern nicht gerade einfach – immerhin ist die Fußgängerzone nur zwischen elf und zwölf Metern breit. Doch am Ende konnten die Bauarbeiten fristgerecht abgeschlossen werden.

Baustelle an der Kortumstraße wird Mitte August abgenommen

Ganz verschwunden sind die Baustellen-Hinterlassenschaften und einige Absperrungen aber noch nicht. Denn erst am 14. August wird die Kortumstraße förmlich abgenommen.

Danach wartet aber schon die nächste Baustelle auf die Besucher der Fußgängerzone. Im Bereich der Saturn-Filiale plant die Eigentümerin des Kortumhauses Abdichtungsarbeiten am Gebäudeteil auf der Harmoniestraße, bei dem das Straßenpflaster aufgemacht werden muss.

Neue Pflastersteine für Fußgängerzone in Bochum

Unterdessen können sich die Bochumer auf neue anthrazitfarbenen Betonpflastersteine und neue Beleuchtung freuen.

Zeitgleich sind die Abrissarbeiten am alten Landgericht in Fußgängerzonen-Nähe in vollem Gange. Hier soll künftig ein kleines innerstädtisches Einkaufszentrum namens „Viktoria Karree“ enstehen.

Viktoria Karree Bochum. Quelle: Architekturbüro RKW Architektur+
So soll das Viktoria Karree künftig aussehen. Quelle: Architekturbüro RKW Architektur+

Gleich um die Ecke, direkt am Bochumer Rathaus, baut die Stadt zudem die erste Markthalle des Ruhrgebiets. Damit will Bochum sein Zentrum wieder attraktiv machen und mehr Besucher in die Innenstadt locken. Immerhin wartet gleich vor der Haustür das Einkaufszentrum „Ruhr Park“ und Dortmund und Essen mit ihren starken Einkaufsstraßen sowie das Internet sind auch eine große Konkurrenz.