Problematische Evakuierung

Blindgänger in Bochum-Hofstede wurde nach mehreren Verzögerungen entschärft

In Bochum ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. 1600 Menschen müssen heute für die Entschärfung aus ihren Häusern.

Update, Montag (21. November), 22.15 Uhr: Bochum – Nachdem es zwischenzeitlich noch einmal zu Verzögerungen kam – erneut wurde eine Person in der Sperrzone gesichtet – konnte der Blindgänger um 22.10 Uhr entschärft werden. Die Anwohnerinnen und Anwohner können nun auch in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Blindgänger in Bochum-Hofstede gefunden: 1600 Anwohner von Evakuierung betroffen

Update, Montag (21. November), 21.05 Uhr: Wie die Stadt Bochum via Facebook mitgeteilt hat, begann die Entschärfung des Blindgängers um 20.45 Uhr. Zuvor kam es zu „erheblichen Verzögerungen im Ablauf“ der Evakuierung. Viele Menschen haben den abgesperrten Bereich nicht verlassen wollen. Nach der Entschärfung müsse der Zünder der Bombe zudem noch gesprengt werden.

Update, Montag (21. November), 19.20 Uhr: Die Evakuierung gestaltet sich schwieriger als angenommen, wie die Stadt Bochum mitgeteilt hat. Das Problem: Viele Menschen verlassen den abgesperrten Bereich nicht, wie eingeschaltete Lichter zeigen. Die Entschärfung der Bombe verzögert sich deshalb weiter.

Update, Montag (21. November), 17.40 Uhr: Der erste Durchgang der Evakuierung ist erledigt, teilt die Stadt Bochum mit. Derweil wurde an der Bombe eine Besonderheit entdeckt: Sie stammt aus britischer Produktion, hat aber einen amerikanischen Zünder. Einfluss auf die Entschärfung soll das aber nicht haben.

Evakuierungszone um die Bombe in Bochum-Hofstede.

Bombe in Bochum-Hofstede: 1600 Menschen müssen evakuiert werden

Update, Montag (21. November), 16.10 Uhr: Die Evakuierung der Sperrzone in Bochum-Hofstede ist wie geplant angelaufen. Das berichtet die Stadt Bochum auf Twitter. Rund 1.600 Menschen müssen heute wegen eines Bombenfunds ihre Wohnungen verlassen.

Eine Drohne des Arbeiter-Samariter-Bunds kreist über dem Gebiet. Erstmals ist auch die ehrenamtliche Notfallseelsorge in der Betreuungsstelle im Einsatz.

Blindgänger in Bochum-Hofstede: 250-Kilo-Fliegerbombe muss heute entschärft werden

Erstmeldung, Montag (21. November), 14.30 Uhr: Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe ist an der Insterburger Straße in Bochum-Hofstede gefunden worden. Der Blindgänger muss noch heute entschärft werden. Die Evakuierung soll laut Stadt Bochum gegen 15.30 Uhr beginnen.

Nach Angaben der Stadt Bochum liegt die britische Bombe mit Aufschlagzünder in der Insterburger Straße. Im Umkreis von 250 Metern um den Fundort des Blindgängers müssen alle Menschen ab spätestens 15.30 Uhr ihre Häuser verlassen (siehe Karte).

Eine Betreuungsstelle ist in der Gesamtschule Bochum-Mitte (Gahlensche Straße 204B) eingerichtet. Für Fragen steht eine Hotline zur Verfügung: 0234/910 33 33.

Blindgänger in Bochum gefunden: Schule und Getränkemarkt in Sperrzone

Betroffen von der Evakuierung in Bochum-Hofstede sind unter anderem diese Einrichtungen und Geschäfte:

  • Emil-von-Behring-Schule
  • Trinkgut Getränkemarkt
  • Kindergarten Pusteblume

Nicht von der Evakuierung betroffen sind nach Angaben der Stadt Bochum die Dorstener Straße (B226) sowie die Straßenbahnlinien 306 und 316 (Haltestelle „Hordeler Straße“). Sie liegen genau wie das Hannibal-Center knapp außerhalb der Sperrzone.

Erst kürzlich wurde ganz in der Nähe eine Bombe an einem ungewöhnlichen Ort gefunden. Der Blindgänger lag mitten unter einem Fußballfeld in Herne-Eickel. Wir berichten weiter.

Rubriklistenbild: © Fredrik von Erichsen/dpa

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